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Freiburg Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten in Freiburg und Umgebung. Weitere Freiburg Sehenswürdigkeiten finden Sie in unseren Reiseinformationen oder in unserer Rubrik Freiburg Bilder.


© Dirk Schmidt / Pixelio

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus in Freiburg wurde zum Ende des 13.Jahrhunderts von der Stadt erworben, um dort, aufrgund wachsender Verwaltungsaufgaben, die Arbeitsräume des Stadtschreibers einzurichten. Im Laufe der Jahre erwies sich das Gebäude jedoch als zu klein, vor allem für repräsentative Zwecke, und wurde daraufhin im Jahre 1559 neu gestaltet. Ab dem Jahre fand auch die neue Kanzlei hier ihren Platz.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus bei einem Bombenangriff fast vollständig zerstört, nur die Außenmauern blieben stehen. Der Wiederaufbau fand in den 1950er Jahren statt, was sich in den klaren, sachlichen Formen widerspiegelt. Damals wie heute ist das Alte Rathaus Sitz der Stadtverwaltung. Einst mit vielen Verzierungen regionaler Künstler geschmückt, die die ereignisreiche Geschichte der Stadt dokumentierten, präsentiert sich das Bauwerk heute etwas nüchterner. Trotzdem ist das Alte Rathaus unbedingt einen Besuch wert.

© Michael Schmalenstroer / Wikimedia Commons

Alte Wache-Haus der Badischen Weine

Nachdem sich Freiburg im Jahre 1368 freiwillig unter den Schutz des Hauses Habsburg begab, und somit Teil des „Österreichischen Vorlandes“ wurde, diente das 1733 erbaute Haus der Alten Wache der österreichischen Wachorganisation in Freiburg als Hauptwache.

Später wurde das Haus für private Zwecke genutzt, bevor es Mitte der 1990er Jahre renoviert wurde, und seitdem als Präsentations- und Probierstube der Badischen Winzergenossenschaften fungiert. Diverse Weine, Edelbrände, Sekte und Accessoires rund um das Thema Wein werden in der Alten Wache angeboten. Das Haus am Freiburger Münsterplatz ist zudem eines der wenigen Bauwerke der Stadt, welches den Zweiten Weltkrieg fast unversehrt überstanden hat. Unmittelbar neben der Alten Wache steht leicht versetzt die "Kooperatur", eines der ältesten Gebäude direkt am Münsterplatz. Ihre erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1310. Sie ist heute das Pfarrheim der Dompfarrei.

© Richardfabi / Wikimedia Commons

Bergwelt Schauinsland

Der Schauinsland befindet sich im Süden Freiburgs. Hier können Sie die dazu passende Freiburg Unterkunft buchen. Lassen Sie sich von Deutschlands längster Umlaufseilbahn auf 1.284 m Höhe auf Freiburgs Hausberg befördern. Auf der 3.600 m langen Strecke werden 746 Höhenmeter überwunden. Der Blick aus der Gondel der Schauinslandbahn streift über die Rheinebene, die Rebhänge von Tuniberg und Kaiserstuhl bis in die Vogesen.

Vom Gipfel geht die Sicht auf den Feldberg, den traumhaften Hochschwarzwald und bis weit hinaus auf die Alpenkette. Besuchern bieten sich auf dem „Höhepunkt“ Freiburgs markierte Wanderwege, Spielplatz und Aussichtsturm, Gasthäuser und Restaurants sowie im Winter Ski- und Rodelmöglichkeiten. Ein Sehenswertes Phänomen auf dem Berg sind die so genannten "Windbuchen" (Foto). Aufgrund der exponierten Lage des Berges weht dort viel und teilweise heftiger Wind, der zu den zum Teil bizarren Formen der Buchen geführt hat. Eine weitere Sehenswürdigkeit des Berges ist der "Schniederlihof", ein 400 Jahre alter Schwarzwaldhof. Der Begriff Schnieder ist die alemannische Form für Schneider. Da der Mann kein Riese war, wurde aus Schnieder "Schniederli".

© A.C.d.C. / FOTOCOMMUNITY

Freiburg Bächle

„Wer als Fremder Freiburg betritt, wird angenehm überrascht durch die vielen offenen Wasserläufe, welche kristallklar in den Straßen fließen.“
(aus: Freiburger Almanach 38, 1987).

Die Freiburger Bächle sind ein Wahrzeichen der Stadt und finden sich in den meisten Strassen und Gassen der Altstadt. Gespeist werden sie durch die Dreisam. Die ersten Erwähnungen der Bächle gehen bis auf das 12. Jahrhundert zurück. Sie wurden ursprünglich angelegt, um den Bedarf an Brauchwasser und Wasser zum Tränken der Tiere innerhalb der Stadtmauern zu decken. Mit zunehmendem Ausbau der Bächle stieg auch deren Funktion. So wurden sie für die Landwirtschaft und zur Brandbekämpfung genutzt. Letzteres sogar noch im 2. Weltkrieg.

Nachdem es besonders in der Mitte des 20. Jahrhunderts vermehrt zu Beschwerden und Klagen, aufgrund von Unfällen in Verbindung mit den Bächlen, gegen die Stadt gekommen war, wurde die Freiburger Innenstadt 1973 zur Fußgängerzone mit Straßenbahnverkehr deklariert. Seitdem stellen die Bächle kein Verkehrshindernis mehr dar. Die Gesamtlänge der Bächle beträgt 15,5 Kilometer, von denen 6,4 Kilometer unterirdisch verlaufen.

© DerBlackwoody / FOTOCOMMUNITY

Freiburg Schwabentor

Breisacher Tor, Schwabentor (Foto) und Martinstor bilden die Freiburger Stadttore. Alle drei Tore blicken auf eine ereignisreiche Vergangenheit zurück. Erbaut um 1200 und Mitte des 13. Jahrhunderts, hatten sowohl das Martinstor als auch das Schwabentor, jeweils strategisch wichtige Punkte in der Wehranlage Freiburgs inne. Beide Tore waren bündig in die Stadtmauer integriert und mit dem Wehrgang hinter den Zinnen der Mauerkrone verbunden, was heute noch an der Ostseite des Martinstors, an einer Öffnung in 6 Metern Höhe, zu erkennen ist. Entgegen Forderungen von großen Teilen der Bürgerschaft gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die Tore abzureißen, ließ der damalige Oberbürgermeister Otto Winterer das Martinstor und das Schwabentor erhöhen. Im Jahre 1901 wurde das Martinstor von 22 auf 60 Meter erhöht und mit einem Aufbau im Stil des 15.Jahrhunderts versehen. Die Höhe des Schwabentores wurde verdoppelt.

Das Breisacher Tor ist eine, im 17.Jahrhundert unter französischer Besatzung errichtete, Barockbefestigung, die als eines von vier Toren durch den französischen Bastionsring führte. Obwohl der Bastionsring in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts vollständig geschleift wurde, diente das Breisacher Tor noch weiterhin als repräsentative Einfahrt in die Stadt. Im 2. Weltkrieg schwer beschädigt, wurde das Breisacher Tor Anfang der 1950er Jahre im Stile des späten 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Heute ist das Gebäude Sitz verschiedener städtischer Dienststellen. Die drei Stadttore bilden gute Orientierungspunkte für Besucher der Stadt und gehören zu den architektonischen Highlights der Region und dürfen bei keinem Freiburg Urlaub fehlen.

© Oberth / Wikimedia Commons

Freiburger Münster

Das Freiburger Münster, auch "Münster Unserer Lieben Frau" genannt, ist die römisch-katholische Stadtkirche von Freiburg, und wurde von ca. 1200 bis offiziell 1513 im romanischen und größtenteils römischen Stil erbaut. Der 116m hohe Turm wurde bereits im Jahre 1330 fertig gestellt, und ist somit der einzige derartige gotische Kirchturm in Deutschland, der noch im Mittelalter vollendet wurde. Der Turm ist ein absoluter Blickfang in der Stadt, und somit eine der ersten Anlaufstellen vieler Besucher.

Das Münster verfügt über einen Glockenbestand von 19 läutbaren Glocken, von denen die älteste – die Hosanna aus dem Jahr 1258 – zu den ältesten erhaltenen Glocken in dieser Größe zählt. Mit einem Tonumfang von über zweieinhalb Oktaven und einem Gesamtgewicht von ca. 25 Tonnen gehört das Freiburger Münstergeläut zu den größten Domgeläuten in Deutschland.

© Merops / Wikimdedia Commons

Historisches Kaufhaus

Das Historische Kaufhaus, mit seinen prächtigen Skulpturen habsburgischer Kaiser, ist eines der imposantesten Gebäude der Stadt und befindet sich auf der Südseite des Münsterplatzes.

Mitte des 14.Jahrhunderts erstmalig urkundlich erwähnt, diente der Bau zunächst als kommunaler Platz für den Warenumschlag und zur Zollabwicklung. Im Laufe der Jahre wurde das Haus mehrfach umgebaut und erweitert, bis 1988 eine umfangreiche Renovierung stattfand, die den heutigen Zustand darstellt. Der Kaisersaal, nach Kaiser Wilhelm I. benannt, ist der bedeutendste Innenraum und dient heute als repräsentativer Veranstaltungsort.

© Rainer Sturm / Pixelio

Keidel Mineral-Thermalbad

Dieses in der Region einzigartige Thermalbad bietet seinen Besuchern auf 1.800qm ein „Rundum-Wellness-Programm“. Von der reinen Erholung bis zur therapeutischen Anwendung finden Gäste alles, was das "Wellness-Herz“ begehrt.

Das Angebot beinhaltet u.a. einen Naturbadesee, ein Erlebnisbecken, eine großzügige Saunalandschaft und fünf verschiedene Becken im Innen- und Außenbereich mit Wassertemperaturen zwischen 28°C und 41°C . Entspannen sie im wohltuenden Wasser der natürlichen Quellen, in der Hitze der Saunen oder im feucht-warmen Dampf des Türkischen Bades. Solarien, Liegewiesen, Terrassen und Massagen runden das vielfältige Angebot dieser "Wohlfühl-Oase" ab. Seit dem 01.10.2009 gibt es zudem keine Badezeitbeschränkung mehr.

© Markus Hafner / Badische Seiten

Freiburg Schlossberg

Das beliebte Ausflugsziel blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, die vor 2000 Jahren begann mit den Römern begann. Namensgeber des 465 m hohen, meist bewaldeten Stadtberges war dann das im Jahre 1091 errichtete Burghaldenschloss. Aufgrund seiner strategischen Bedeutung wurden der Schlossberg und seine Befestigungen im Laufe der Jahrhunderte in vielen Konflikten als Wehranlage benutzt, was vor allem an den noch verbliebenen Ruinen zu erkennen ist.

Der Schlossberg in Freiburg ist in wenigen Minuten von der Innenstadt aus zu erreichen, bietet seinen Besuchern einen wunderschönen Blick über Freiburg und lädt zum Wandern ein. Ein beliebter Platz für einen Ausblick in den Breisgau, auf den Feldberg und den Schönberg ist der Kanonenplatz. Highlight ist der 2002 errichtete 35 m hohe Aussichtsturm auf der Salzbüchslekuppe.

© Schemmi / Pixelio

Naturerlebnispark Mundenhof

Dieser Naherholungsraum zeichnet sich durch die Verknüpfung der Bereiche Landwirtschaft, Tiergehege und Naturpädagogik aus. Das ehemalige Stadtgut ist heute mit 38 Hektar das größte Tiergehege in Baden-Württemberg.

Hier finden sich Haus- und Nutztierrassen aus der ganzen Welt. Das naturpädagogische Projekt KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind) richtet sich an Kinder, und ermöglicht den Kontakt zu Tieren, Natur und Umwelt. Die meisten der KonTiKi-Tiere sind typische Tiere vom Bauernhof wie Pferde, Kühe, Esel, Schweine, Schafe, Ziegen, Enten und Hühner. Das Projekt KonTiKi veranstaltet zudem Jahreszeitenfeste wie etwa die Ostertage, das Frühlingsfest, das Sommersonnenwendfeuer oder das Kürbisfest im Herbst.
Eine Besonderheit des Naturerlebnisparks ist es, daß der Betreiber, die Stadt Freiburg, keinen Eintritt verlangt.

© Ingrid Kranz / Pixelio

Neues Rathaus

Nachdem der Gebäudekomplex seit Mitte des 16. Jahrhunderts in Diensten der Universität stand, wurde er zwischen 1896 und 1901 erweitert und zum Neuen Rathaus umgebaut. Dabei wurde das Dach mit einem Glockentürmchen versehen, in dem auch heute noch 25 Glocken zur Mittagszeit ihr Glockenspiel starten.

Der Bau ist sowohl äußerlich als auch im Inneren sehr aufwendig. Alle Räume des Neuen Rathauses wurden im Stil der Spätgotik und der Renaissance gestaltet. Viele der Räume sind durch Holzarbeiten, Bandelwerkstuckaturen und Stuckreliefs geschmückt. Heutzutage haben hier wichtige Teile der Stadtverwaltung, allen voran der Freiburger Oberbürgermeister, ihren Sitz.

© Matthias Balzer / Pixelio

Nordic Fitness Park

Als einzige deutsche Großstadt bietet Freiburg seinen Besuchern seit 2004 einen Nordic Fitness Park. Es werden 4 Strecken unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade angeboten, die nach den Richtlinien der International Nordic Walking Association zertifiziert wurden. Die verschiedenen Startpunkte liegen im Stadtgarten, am Waldparkplatz Haus Tobias in der Wintererstrasse und am Wanderparkplatz in der Kartäuserstrasse. Dort informieren Schautafeln über die jeweiligen Strecken und die korrekte Nordic-Walking-Technik.

Der Park befindet sich auf dem altstadtnahen Schlossberg und ist von Ihrer Freiburg Ferienwohnung aus in kürzester Zeit zu erreichen.

© Marko Barnebeck / Pixelio

Stadtwald

Der Stadtwald prägt das Gesicht Freiburgs. Er umschließt die Stadt und bedeckt 43% der Gemarkungsfläche. Damit ist Freiburg eine der waldreichsten Großstädte Deutschlands. Der Freiburger Stadtwald bietet eine große Vielfalt unterschiedlichster Waldlebensräume vom Eichenwald der Ebene in 200 m Höhe bis zum Bergmischwald aus Tanne, Fichte und Buche am Schauinsland (1284 m).

Der Stadtwald ist Freiburgs wichtigster und stadtnaher Erholungsraum. Täglich suchen viele Freiburger und Besucher der Stadt einen Ausgleich zum umtriebigen Großstadtleben bei Spaziergängen, Sport oder Spiel – 90% des Stadtwaldes sind als besonderer „Erholungswald“ ausgewiesen.

© Stefan Zoller / Pixelio

Wasserschlössle

Im Sternwald oberhalb des Stadtteils Wiehre befindet sich das Freiburger Wasserschlössle. Es wurde in zwischen 1895 und 1896 gebaut und bildet die Frontseite eines Wasserhochbehälters zur Trinkwasserversorgung. Mit der prächtigen Gestaltung der Fassade wollten die Bauherren ihre Wertschätzung gegenüber dem Trinkwasser zum Ausdruck bringen. Vorbild für die schlossartige Fassade aus Sandsteinquadern war das Freiburger Stadtsiegel aus dem Jahre 1245, welches heute noch auf Kanaldeckeln in der Stadt zu sehen ist.

Die Wasserkammer ist 45 m lang, 33 m breit, 6 m tief und hat ein Fassungsvermögen von 3800 Kubikmeter. Durch die stetige Bevölkerungszunahme und den damit verbundenen steigenden Wasserbedarf wurde im Jahre 2001 ein zusätzlicher Wasserhochbehälter in unmittelbarer Nähe gebaut, allerdings weniger pompös.

Notschrei Loipe

In der wunderschönen Schwarzwaldlandschaft zwischen dem Feldberg und dem Wiedener Eck wurde 1974 von den umliegenden Gemeinden, der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg und den regionalen Skivereinen ein umfangreiches Loipensystem angelegt. Hier erwarten Skilangläufer exzellente Bedingungen. Anfänger und Fortgeschrittene kommen auf den gut gekennzeichneten Strecken voll auf ihre Kosten, sowohl im klassischen Laufstil als auch im Skating. Mit 19,6 Kilometern ist die Stübenwasenspur die Längste der drei Loipen. Es folgt die Schauinslandspur mit 17,2 Kilometern. Die Haldenspur (2,5 Kilometer) ist an bestimmten Abenden durch Flutlicht beleuchtet, was eine Nutzung bis in den späten Abend hinein ermöglicht. Jede Strecke bietet außerdem mehrere Abkürzungen. Aufgrund der Lage von über 1100m ist der Langlauf meist bis in das Frühjahr hinein möglich.

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